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Metallbelastung

wenn die Umwelt krank macht…..

Chelat Therapie (Ausleitungstherapie)

Wie erkennt man eine Metallbelastung?

Die Symptome einer Schwermetallanreicherung sind je nach Toleranz und Entgiftungskapazität des jeweiligen Patiente äußerst unterschiedlich. Medizinisch sind besonders Belastungen mit:

Quecksilber, Blei, Cadmium, Aluminium, Arsen, Thallium relevant.

Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Nervösität, Vergesslichkeit, Depression, Lernstörungen können Zeichen einer Metallbelastung sein,

Vor allem bei Durchblutungsstörungen mit Arteriosklerose, Bluthochdruck aber auch bei Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Multiple Sklerose (MS) und bei Krebserkrankungen ist es sinnvoll, nach abgelagerten Schwermetallen zu suchen.

Dies ist ganz leicht möglich durch einen Provakationstest.

Was ist Chelat Therapie ?

Das griechische Wort Chelat bedeutet Krebszange. Chelatoren sind Transportmoleküle, die auf Ihrem Weg durch den Körper Schwer- und Leichtmetalle wie eine Zange an sich binden, nicht mehr loslassen  und auf dem Blutweg über die Nieren endgültig ausscheiden.

Es gibt verschieden Chelatoren mit unterschiedlichen Bindungsfähigkeiten (z.B. EDTA, DMPS, DMSA, ZnDTPA, Alpha-Liponsäure und andere)

In der Natur finden sich Substanzen wie Koriander, bestimmte Algen und Vukangesteine (Zeolith / Klinoptilolith) die prinzipiell auch Metalle binden können. Deren „Zangenwirkung“ ist im Vergleich zu den oben genannten Chelatoren allerdings deutlich geringer, daher dauert die Entgiftung damit auch wesentlich länger. Deshalb sind die natürlichen Substanzen wie Chlorella & Co eher zur Vorbeugung und als zusätzliche Unterstützung zur klassischen Chelattherapie geeignet,, denn bei Erkrankungen und Beschwerden sollen die toxischen Metalle schnell und sicher aus dem Körper – Zeit spielt hier für den Patienten eine wichtige Rolle – damit ein Erfolg schnell und nicht erst nach Jahren eintritt.

Wie wird eine Chelat Therapie durchgeführt ?

Die Therapie erfolgt ambulant in der Praxis. Zusammen mit Vitaminen, Aminosäuren und Mineralstoffen wird sie als Infusion durchgeführt. Während die Infusionslösung langsam durch die Blutgefäße zirkuliert, werden die Metall-Ionen gebunden und über die Niere ausgeschieden. So werden Entzündungen im Körper vermindert. Dies kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen eine Rolle spielen, beispielsweise bei Krebserkrankungen, Arterienverkalkung (Arteriosklerose), Allergien aber auch bei Depressionen!

Gerade bei Patienten mit schweren Autoimmun- oder Krebserkankungen macht es grundsätzlich Sinn abzuklären, ob der Organismus überhaupt ausreichend entgiften kann!

Die Fähigkeit unserers Organismus Fremstoffe (dazu gehören auch Medikamente) zu entsorgen ist individuell abhängig von der genetischen Ausprägung unserer Entgiftungsenzyme wie z.B. das Glutathion-System Bei ca. 20-30% der Menschen ist dieses System eingeschränkt oder überhaupt nicht aktiv! (v.a. Glutathion-S-Transferase M1)

Das bedeutet im Klartext, dass der Organismus dann selber nicht in der Lage ist, aufgenommene Metalle wieder loszuwerden.

Die genetische Fähigkeit zur Entgiftung kann durch einem einfachen Bluttest abklärt werden (sogenannter Enzmpolymorphismus)

Dies ist auch eine mögliche Erklärung, warum einige Menschen trotz Rauchen und ungesundem Lebenstil „steinalt“ und gesund bleiben, während andere trotz Abstinenz und gesunder Lebensführung jede Erkältung mitnehmen oder frühzeitig an schweren Krankheiten leiden. 

Wie gelangen Metalle in meinen Körper ?

Die Verbreitung von (Schwer)metallen in der Umwelt nimmt ständig zu.

Die größte Quelle für Quecksilber sind Zahnfüllungen. Etwa 2000 Tonnen (2000.000kg!) schätzt man, sind noch in deutschen Mündern eingebaut. Das Problem ist, das gerade beim Entfernen der Zahnfüllungen durch das Ausbohren ohne spezielle Schutznaßnahmen, ein großer Anteil des Quecksilbers durch Verdampfen eingeatmet und aufgenommen wird. Quecksilber ist das giftigste, nicht radioaktive Element auf unserer Erde! Die Halbwertszeit beträgt etwa 25-30 Jahre, d.h. nach dieser Zeit ist immer noch die Hälfte der ürsprünglich aufgenommen Menge vorhanden!  Bis vor kurzem wurde Quecksilber auch als Thiomersal in Impfstoffen verwendet. Weiter Metalle, die wir häufig bei Patienten finden sind:

  • Quecksilber(Amalganfüllungen/Impstoffe/Baterien/Fieberthermometer)
  • Blei (Rauchen/Trinkwaserrohre/buntes Keramikgeschirr aus südlichen Ländern/Benzin/Hobbygärtner (Kunstdünger)/Munition/Tätowierung
  • Aluminium (Alufolie/Wasserwerke/Deo´s,/Tonerstäube (Laserdrucker))
  • Cadmium (Kosmetika, Zigarettenrauch)
  • Titan (in Arzneimitteln/Zahnpasta/Sonnenschutzcreme)
  • Gadolinium (Kontrastmittel bei MRT Untersuchung)
  • Kobalt/Chrome (Endoprothesen (künstliche Hüft- u. Kniegelenke)
  • Platin (z.B. Cisplatin bei Chemotherapie)
  • Im Feinstaub von Dieselmotororen befinden sich auch Schwermetalle!

In einer wisschenschaftlichen Studie wurde bei Frauen mit Brustkrebs vermehrt Blei nachgewiesen, Dr. Philippa Darbe, Prof. für Biochemie/University of Reading, UK, fand in ihren Studien Hinweise, darauf, dass durch aluminiumhaltige Deodorants Brustkrebs entstehen kann. Möglicherweise gibt es auch einen Zusammenhang zur Alzheimererkrankung (Demenz). Aluminium wird auch teilweise in den Wasserwerken benutzt, um Schmutzpartikel aus dem Wasser zu filtern. Zigarettenrauch enthält viele verschiedene Schwermetalle, u.a hohe Mengen an Cadmium.

Kosmetika (Lippenstifte!, Haarfärbemittel (v.a. schwarze) und Lidschatten können ebenfalls Schwermetalle enthalten.

Aber es gibt doch Grenzwerte ?

Bei chronischer  Mehrfachbelastung gibt es KEINE sicheren Grenzwerte mehr !

Die gemeinsame Wirkung verschiedener Metalle ist größer als die Summe der EInzelwirkungen!

Bei  Blei wurde 2009 sogar der bestehende Grenzwert offiziell aufgehoben, nachdem Studien gezeigt haben, dass es KEINEN Schwellenwert gibt, dessen Unterschreiten eine schädliche Wirkung ausschließen läßt!


Diagnostik

Da sich die Schwermetallbelastung in der Regel über Jahre bzw. Jahrzehnte in die Organe/Gewebe langsam einlagern, finden sich bei einer Untersuchung des Blutes nur bei akuten Vergiftungen aufällige Werte. 

Zur Diagnostik müssen daher die Metalle erst einmal aus den Geweben/Organen mobilisiert werden, daür wird in der Praxis ein Provokationstest durchgeführt.

Patienten mit bösartigen Krebserkrankungen, deren Tumor operativ entfernt werden soll, empfehlen wir während der Operation eine kleine Gewebeprobe entnehmen zu lassen, die anschließend auf Schwermetalle untersucht wird. Dafür sind nur minimale Gewebemengen von ca. 1g erforderlich. Wir koordinieren und organisieren die entsprechenden Schritte mit Ihnen bzw. Ihrem Operateur.

Vereinbaren Sie für weitere Informatione gerne einen Termin in unserer Sprechstunde oder schicken Sie uns eine email.